Samstag, Mai 28, 2016

Ich nenne es ...

... mein "Morgentief" und das hier ist der Versuch, dagegen anzuschreiben. Wenn ich aufwache, möchte ich oft sofort wieder einschlafen, weil alles so schrecklich ist. Auch, wenn ich unweigerlich wach werde, tue ich mich schwer, das Bett zu verlassen. Die Grundstellung ist in etwa: Alles wird on einer Katastrophe enden, schlimmstmöglich, und ich habe keine Lust und ich will nicht. Habe ich mich erst mal in Gang gesetzt, kommt vieles von selbst und lässt sich rational bewältigen. Die Schwarzseherei dagegen und die Katastrophisierung  (Albert Ellis lässt grüßen), die gehn' echt schwer ab. Manchmal hilft der Gedanke, dass es jetzt aber echt reicht mit der Miesepeterei ...

Eins noch: Irgendwas  macht die Nacht, der Schlaf, machen die Träume mit mir, wenn das Unterbewusstsein am Ruder war, dann habe ich oft das Gefühl, da werde ich zurück geworfen in das schwarze Loch, aus dem ich mich dann am Morgen mühsam heraus wurschteln muss.

Donnerstag, Mai 26, 2016

F (r)eier Tag ...

... in bed with: Kaffee und Wasser. Zu Vogelgezwitscher in linder Morgenluft die Flüssigkeitsstände im Körper wieder auffüllen. Frühstück: Noch nicht. Die Katze an meiner Seite versuche ich, mich meiner Träume zu erinnern. Diese Nacht brachte einen Gast, der nicht gewünscht war. Als seine Mutter habe ich ihm dennoch was zu Essen gemacht und ihm einen Platz zum Schlafen gewährt. Aber wenn er nicht ins Tun kommt - ich werde es ihm nicht abnehmen.

Freitag, Mai 20, 2016

Durchfluss

Es ist gerade alles "ein bisschen viel" und ich übe mich in der Kunst, mein Wohlbefinden unabhängig zu machen von allen äußeren Bedingungen.

Das Bewusstsein,  dort zweifelsfrei hin zu gelangen, entspannt mich langsam.

Konkret: Schmerztabletten, warmes Körnerkissen auf dem Bauch, Blues in die Ohren, Frühstück im Bett.

Und ganz allmählich wird der Tag doch mein Freund.