Samstag, September 29, 2012

Und für alle...

Impressionen...

...aus Schwerin.

Was hier nicht zu sehen ist:

Zufällig war gerade Altstadtfest.

Rund um den Pfaffensee...

...gab es auch einen Trödelmarkt...

...mit jeder Menge Ostalgie, die jedoch von meinem Begleiter
zum großen Teil als "Nachgemacht!" abqualifiziert
worden ist. Ein paar Euro ließ ich
trotzdem dort. ^ ^

Ganz genau!

So mut dat!

Die Hainbuchentunnel...

...im Schlosspark Schwerins verdanken sich
der Bundesgartenschau im Jahr 2009.

Schwerin!

Wie gesagt, von Rostock sah ich nur Ikea und war da auch schnell wieder weg!
Nach Schwerin ist es von da immerhin etwa eine Stunde Fahrtzeit. An Stelle
meiner Freunde hätte ich mich auch gefragt, ob ich von da was mitbringen
kann. Habe ich dann auch getan. Völlig ahnungslos sah ich wilde Emus
in Mecklenburgs Landschaft, der Paulsdamm ist eine Prachtstrecke
und Schwerins Schloss raubte mir, von Norden kommend, den
Atem!  Wie gesagt, ich Ahnungslose. Im Schlosspark
überkam mich ein Bedürfnis. Als Strandpiratin
unter Hochzeitsgästen das Örtchen
aufsuchend, fühlte ich mich
äußerst deplatziert.
...
 

An diesem Hafen...

...am Saaler Bodden parkte ich auf der Heimreise und
genoss im gemütlichen Wintergarten des Hotels
gegenüber ein ausgezeichnetes Frühstück.
Das Foto machte ich kurz vor
der Weiterfahrt von
Wustrow nach
Rostock.

Wiederholung


Swantewit allerdings...

...hatte ich mir doch mystischer vorgestellt.
Dieses Bildnis ist zwar ein klein
wenig raffiniert. Aber mir
doch zu graphisch,
geometrisch.
Ein Schritt zur Seite macht
ihn halt' zum Zyklopen,
den Slawengott.
Ookay.

Idyllisch...

...isses zwischen Bodden und Ostsee.

Die alte Seefahrtsschule in Wustrow...

...ist ebenso riesig wie ihre Zukunft ungewiss.

Hühnergötter in Wustrow auf Fischland


Ich wiederhol' mich mal...

...und zwar mit voller Absicht!

Von außen...

...macht diese Kirche keinen
so maritimen Eindruck.
Jedenfalls auf mich

Und die Seemannskirche...

...von Prerow ist wunderschön. In ihrem Innern wähnte ich mich
auf einem Schiff. Auf so einem, wie's in ihr auch
unter der Decke hängt. Es brauchte
nicht viel, Seileknarzen
und Meeresrauschen
zu halluzinieren.

Meer Meer...

...Meer. Und kein Sanddorneis mehr für mich.

Dschungel ist...

...was den Prerowstrom von der Ostsee trennt. Rehe spazieren hier herum.

Blick vom...

...Steg in den Prerow-Strom, der lange nicht mehr strömt.
Aber Wasser ist Wasser ist Wasser.
Jedenfalls für mich.

Freitag, September 28, 2012

Wieder so'n Steg...

...dieser führt direkt in Prerows Dschungel.

Und im Hafen von Prerow...

...gibt's ganz ausgezeichnete Fischbrötchen.
Vom Postkartenidyll gegenüber
ganz zu schweigen.

Mit der Gartenbesitzerin in Prerow...

...kam ich ins Gespräch. Es waren die blauen Schmucklilien,
an den mein Auge hängen blieb. Ich lernte dazu,
was deren Pflege und Überwinterung
betrifft. Schön, sowas.

Nach dem Frühstück...

...mit dem richtigen Krimi im Bett bei einer Tasse Kaffee
war die Aussicht dann diese hier.

Übrigens meine...

...erste Aussicht am Morgen. Von der Ankunft
bis zu meiner Abreise bewegte ich
den Wagen nicht ein
einziges Mal
weg.

Der Darßer Weststrand...

...selbstverständlich vom Leuchtturm aus betrachtet.

Die Stufen...

...vom Leuchtturm an Darßer Ort
habe ich selbstredend
völlig eigenfüßig
gezählt.

Auch eine...

...junge Eidechse genoss die Sonne; sie saß auf einem Zaunpfahl
am Wegrand und ließ sich nicht stören.

Dieser Weg...

...führte mich genau nach Westen.
Das meinte ich aber
in dem Moment
nicht ernst.
 

Eine von mehreren...

...jungen Ringelnattern, die im Nothafen an Darßer Ort ein Sonnenbad nahmen.
Ich war und blieb barfuß unterwegs.

Zum Strand nur ein paar Schritte


Meine kuschelige und zweckmäßige Behausung


Abenteuer (Nord)Osten

Aus gegebenem Anlass warf ich vor drei Wochen mein Zeug ins Auto und verschwand für einige Tage.  Mein Weg führte mich wie so oft in solchen Momenten ans Wasser. Ich bin von Herzen froh um die spontane Erfahrung, dass mein Truppentransporter zum schlichten, aber hinreichend komfortablen Wohnmobil taugt und dies die Erholung nicht nur unkompliziert, sondern auch sehr, sehr preiswert macht.

Zingst war mein erstes Ziel, jedoch blieb ich spätnachts bei Bresewitz stecken; trotzdem in der Gegend der Hund begraben schien, hat mich der Verkehr noch eine Weile wach gehalten. Zu lesen traute ich mich nicht; Übernachten ist ja nicht auf allen öffentlichen Plätzen erlaubt und mein Licht hätte mich vielleicht verraten, wer weiß. Letzlich eingeschlafen in meinem Bett im Auto bin ich zum zärtlichen Ruf einiger Kraniche.

Am nächsten Morgen gefiel mir dann Zingst überhaupt nicht und ich wandte mich Prerow zu. Es war die richtige Entscheidung; der gefundene Campingplatz war wie für mich gemacht.

Die Tage dort waren gut.

Auf dem bewusst langsam vorgenommenen Rückweg sah ich mir Wustrow auf Fischland an. Der Ort reicht über die gesamte Landbreite zwischen Bodden und Meer. Der Krimi "Fischland-Mord" trägt Schuld, dass ich mir auch die alte Seefahrtschule ansah und die Swantewit-Skulptur an der Seebrücke aufsuchte.

Von Rostock sah ich nix, nur Ikea. Die Freunde in Schwerin, die ich besuchte, hatten mich um diesen Abstecher gebeten.

Die Landschaft am Weg hat mich ins Herz getroffen. Und Schwerin ist der Rede wert!