Freitag, Mai 27, 2011

E-Heck? ;)

Na, nu' ham's wohl auch endlich mal was gefunden, was den Leuten das Grünzeug verleidet. Sonst mussten ja immer die Viecher herhalten...

Donnerstag, Mai 26, 2011

Intermezzo: Ohrenarzt!

Ist ja nun nicht so, dass hier neben dem Freiräumen, Aufräumen, Platz schaffen Langeweile aufkommt im Hause Krawall. Der schwerst ;) pubertierende Dreizehnjährige klagte über Ohrgeräusche und das mit einer gewissen Ausdauer. Der Ohrenarzt diagnostizierte einen Tinnitus und ich beschloss, dem Kinde die entsprechende fünftägige Infusionstherapie angedeien zu lassen.

"Das zahlt aber die Kasse nicht!" erklärte mir nachdrücklich die Sprechstundenhilfe bei der Terminabstimmung am Telefon. Dreizehn Euro für's Medikament, knapp hundert Euro für die Behandlung sollte ich gleich am ersten Tag zahlen. Humm. "Und unterschreiben sie doch bitte die Erklärung, dass Sie von uns informiert wurden, dass die Kasse die Kosten nicht trägt!"

Ich bekam also ein grünes Rezept, nahm den Schrieb mal mit und fragte die Apothekerin. "Das Medikament ist verschreibungspflichtig und also auch verschreibungsfähig. Ich versteh' nicht, wieso der Arzt da ein Privatrezept erstellt, noch dazu bei einem Kind!" Mit dieser Information verweigerte ich erst mal die Unterschrift, zumal diese in meinen Augen besagte, dass ICH die Behandlung als Privatleistung wünsche und damit mein Recht verliere, die Kosten doch erstattet zu bekommen.

"Dann wollen wir aber eine schriftliche Erklärung von Ihrer Kasse, dass die die Kosten trägt!" war dann die Aussage der Sprechstundenhilfe. Die Schreibtischtäterin von der Krankenkasse vermutete, der Arzt wolle nur deshalb privat abrechnen, weil er dann mehr verlangen kann, als im Falle der Abrechnung mit der Kasse. Das führte dann beim zweiten Termin zu einer Auseinandersetzung zwischen mir, den Sprechstundenhilfen :D und dem Arzt.

Ich schäme mich nicht! Kein Stück!

Da die Praxis die Behandlung abbrechen wollte, wenn ich nicht bezahle oder keine schriftliche Zahlungszusage der Kasse vorlege, habe ich dann bezahlt. Ich will, dass mein Kind sagen kann: "Es brummt nicht mehr in meinem Ohr!" So!

Und die Auflösung ist:
Bis zum 1. April 2009 haben die Krankenkassen die Kosten für Tinnitusbehandlung getragen. Dann hatte das für diese Richtlinien zuständige Gremium beschlossen, dass es keine nachweislich wirksame Behandlung gegen Ohrgeräusche gibt und seither haben Betroffene die Wahl: dem Arzt glauben und die Behandlung selbst bezahlen oder auf die Richtlinien vertrauen und schulmedizinisch gar nix unternehmen.

Ob für ein Medikament ein Kassenrezept ausgestellt werden kann, hängt von der Indikation ab. Eine Infusion gegen Durchblutungstörungen wird also bezahlt, wenn es sich nicht ums Innenohr handelt.

Ich gehe davon aus, dass diese Infusionsgeschichte, pharmazeutisch hin oder her, eine hohe Suggestivkraft hat. Und die lässt sich nun mal nicht messen - dennoch halte ich sie bei Tinnitus für auschlaggebend.

Dienstag, Mai 24, 2011

Fünf...

...nicht mehr pfandfähige Sonderpaletten von 120 mal 200 cm habe ich vom Hof geschafft. Der milkalila Bus hat sie noch wacker getragen... aber auf die Autobahn habe ich mich damit nicht getraut. Dafür habe ich jemanden gefunden, der die Monstren wenigstens kostenlos nimmt. Begeistert war er nicht, als er die gesehen hat. Aber: Absprache is' Absprache! Und ich hab' wieder was vom Hof.

Samstag, Mai 21, 2011

Und...

...die Gartenpumpe läuft nun auch. Leider musste die Küche dafür zum Teil dran glauben - ein paar Dinge, die ich anpacke, um sie abzuschließen, werden unerwartet zu mehr Arbeit. Dafür ist es mir aber gelungen, die Fliegentür an der Küche zu installieren, so dass ich mich nun endlich nicht mehr einsperren muss in diesem Raum.

Donnerstag, Mai 19, 2011

Auch die...

...beiden Rollcontainer sind nun an ihrem Bestimmungsort im Arbeitszimmer. Das Unterlagenchaos ist in Angriff genommen und ein alter Kleiderschrank verwandelt sich gerade in ein ordentliches Aktenarchiv.

Nur mal so, um mich selbst daran zu erinnern und für mich nachzuhalten, dass doch schon 'was bewegt ist...

Samstag, Mai 14, 2011

Abgehakt...

in der Liste vom vorigen Post:
Der Bus kriegt die Sommerreifen in den Kofferaum und bekommt einen Nachfolger.
Das Motorrad ist über'n TÜV.
Das Zelt ist leergeräumt, abgebaut und verrottungsbedingt entsorgt.
Der dritte gigantische Tisch hat auch den Weg ins Arbeitszimmer im ersten Stock gefunden.
Wanne, Dusche, WC, Waschbecken stehn' nun unmittelbar vor dem Raum, in den sie eingebaut werden sollen.

Mittwoch, Mai 11, 2011

Liste der Dinge, die sich jetzt mal gerne in Wohlgefallen auflösen dürfen!

Der vordere rechte Reifen von unserm lila Bus schreit seit heute früh während der Fahrt sehr laut. Entweder sitzt die Bremse fest oder ihr Belag ist 'runter.
Sommerreifen müssten auch mal daran, an den lila Bus.

Ebenso an den grünen Volvo.

Das Motorrad muss dringend über den TÜV. Leider hab' ich keinen Motorradführerschein.

Unsere gesamte Wiese wird belegt von einem entsprechend großen Zelt, in dem Zeug ist, das in die nun fast fertige Garage geräumt werden oder eben entsorgt werden muss.

Da muss noch eine Holzkonstruktion unter der Decke fertig gemacht werden für all' den Kleinkram, der nicht täglich gebraucht wird (z.B. Autoreifen).

Ein Arbeitszimmer ist eingerichtet, braucht aber noch einen Anschluss für den Computer und hat aktuell keine Deckenlampe.

Der dritte der gigantischen Arbeitstische, die da hinein sollen, steht noch im Zelt,

zusamen mit zwei von drei Schubladen-Roll-Containern, die ebenfalls sehr großzügige Ausmaße haben.

Die Küche muss aufgeräumt und gereinigt, anschließend zerlegt werden: die heiß geliebte riemen- und kolbengetriebene Gartenwasserpumpe mit ihrem üppigen Druckkessel befindet sich darin, muss geschmiert und endlich in Gang gebracht werden, damit das Kannenschleppen aufhören kann.

Steckdosen und Lichtschalter fehlen noch einige in neuen Räumen, ein Badezimmer befindet sich noch im Rohbauzustand,

(Wanne, Dusche, WC, Waschbecken liegen, ihr ahnt es, im Zelt!),

ein großer Flurraum hängt noch voller Kabel, braucht Feinschliff, Anstrich und Fußleisten.

Eine kleine Treppe von etwa fünf Stufen muss noch gebaut werden.

Der Dreizehnjährige ist für die ganze Woche krank geschrieben.

Er hat erbärmlichen Ärger in der Schule, ständig Krach mit sich und allen.

Von Unkraut, Unordnung, Dreck und den alltäglich nebenher laufenden Tatsächlichkeiten red'
ich gar nicht erst.

Nein, ich jammere nicht. Ich schreib' mir das nur mal vom Leib. Um es los zu werden. Um vielleicht mal eine Idee zu haben, wo und wie anfangen. Einiges ist eingestielt. Immer wieder stockt's, aber es muss auch immer wieder weitergehen.

Ich will, dass die Dinge sich endlich wieder bewegen, keine Baustellen mich mehr anklaffen. Ich tu' dafür, was ich kann.

Mittwoch, Mai 04, 2011