Freitag, Dezember 17, 2010

So'n Zufall...

Es sind schon Leute blass geworden, die überzeugt waren, mich mit diesem Auto - das nun mal jeder kennt und immer mit mir in Verbindung bringt - in einem Zeitabstand an zwei verschiedenen Orten gesehen zu haben, in dem ich die Strecke zwischen diesen beiden Punkten nur unter mörderischer Missachtung der StVO zurückgelegt haben könnte.
Hier ist der Beweis: Es gibt mich zweimal! Mindestens!

Mittwoch, November 10, 2010

Probleme...

...sind da, um gelöst zu werden! Das schreib' ich mal an mich, damit ich's nicht vergesse!

Samstag, Oktober 30, 2010

Minenfelder....

Vor vielleicht fünfzehn Jahren ist es mir einmal gelungen, so ein Feld in 7 Sekunden zu lösen.
Das hat langes Training erfordert und eine glückliche Anordnung der Minen.
Eine Spielerei, nichts weiter.
Und doch....

Donnerstag, Oktober 28, 2010

Zuckersüß!

Ich chauffiere Tochter nebst Freundin zu einer auswärtigen Veranstaltung und belausche folgendes Gespräch:
Tochter:"Bist du auch zu Marias Geburtstagsfeier eingeladen?"
Freundin:"Ja, bin ich! Wir sollen uns verkleiden - gruselig!"
Tochter:"Oh, Mist, ich hab' keine gruselige Verkleidung!"
Kurze Denkpause...
"Ach, doch, ich hab' ja noch das rosa Prinzessinen-Kostüm!"

Montag, September 27, 2010

Rückblick...



...eigentlich mag ich den Herbst. Aber nochmal die Sommerbilder anschaun' tut mir trotzdem ganz gut. Und ein kleiner, warmer Höhepunkt war die Sache mit den Schwalbenschwänzen in diesem Sommer.

Ich hatte gerade mein Kräuterbeet gründlich gepflegt, gesäubert, neu bepflanzt, da fand ich in der Petersilie zwei Raupen, die ich bislang nur von Bildern kannte. Weil die Meisen im Kirschbaum gerade die dritte Brut großzogen und immer länger und intensiver den Garten nach Futter durchsuchten, kaufte ich eine Topfpetersilie für die einzige nach Süden gewandte Fensterbank im Haus.

Es war vollkommen unkompliziert, die beiden Krauchlinge großzuziehen. Stritzen gegangen sind sie ein einziges Mal und auch nur, weil sie Verpuppungsreife erreicht hatten und einen geeigneten Hängepunkt suchten, den ich ihnen dann an in den Petersilientopf gesteckten trockenen Holunderzweigen verschaffte.

Sie schlüpften im gleichen Zeitabstand, in dem sie sich verpuppt hatten, die eine Puppe war grün, die andere grau, die kleinere hatte sich zuerst verpuppt. Mögliche Gründe gibt's da viele, ich muss aber nicht alles ganz genau wissen.


Freitag, August 27, 2010

Ach du Sch...

Sah bei Kingsizefairy dieses Blumendings und nun bin ich ausgerecht die Blume, die ich überhaupt gar nicht ausstehen kann...


I am a
Daffodil


What Flower
Are You?


Mittwoch, Juli 28, 2010

Ich habe....

..soeben eine Flasche "Grüner Veltliner" geleert. Nehmt mich nicht ernst!!!

Aber wahr ist: heute ist mir eine Rotwangen-Schmuckschildkröte von ca. 4 Kilogramm Gewicht vor's Auto gelaufen. Doch, ich konnte rechtzeitig bremsen. Aber bevor ich das Tier ins Tierheim brachte, hat es mich ganz EKELHAFT und bis auf's Blut in den linken Daumen gebissen!!!

Ich bin eigentlich bekloppt!

Sonntag, Juli 25, 2010

Ich krieg's noch nicht...

...gepackt, krieg's nicht rund, was da gestern passiert ist in Duisburg.

Grejazi und ich wollten zur Loveparade, nicht um jeden Preis, denn in "unserem" Club am Rande des Sperrgebiets gab's die passende Party dazu. Wir dachten uns, von diesem Ausgangspunkt vielleicht mal auf's Festgelände zu gelangen, aber das haben wir uns angesichts der Menschenmassen und zwischenzeitlicher Polizeisperren dann instinktiv verkniffen.

So viele Uniformen überall.

Die kleine Seitenstraße, in der das Lokal ist, wurde von ganz jungen Polizisten (aus Bamberg!!!) abgeriegelt bis in die späte Nacht hinein. Wir waren eine Festung, eine Ruhepunkt, nur die Partygäste konnten 'rein und 'raus. Mehr als zwölf Stunden haben wir dort zugebracht; wegkommen war ohnehin schwer möglich und viele hatten den Club als Nottreffpunkt ausgemacht, da haben sich einige wiedergefunden. Geredet wurde die ganze Nacht, "einfach heimgehen" konnte nicht nur wegen der Zustände keiner.

Wir haben von den Toten gehört, mit unmittelbaren Augenzeugen gesprochen und vom späten Nachmittag bis zum Morgengrauen riss der Menschenstrom, der an der Mündung der kleinen Straße vorbeizog, nicht ab - ebensowenig wie der Klang der Martinshörner fern und nah oder das Hubschrauberknattern über unsern Köpfen.

Die verwirrenden Zahlenspiele der Nacht sind nicht eindeutiger geworden über den Tag. Aktuell ist mir nur klar, dass es 21 Tote und über 500 Verletzte gegeben hat. Aus wievielen Menschen die Masse bestand und ob das Festgelände lächerlich klein oder großzügig überdimensioniert war, dazu äußere ich mich nicht - denn hinterher sind immer alle klüger und eigentlich weiß doch keiner irgendwas genau.

Was die Ereignisse dem Club so vor die Türe spülten - unbeschreiblich. Die Traumatisierten dieser Nacht zählt niemand. Geredet haben wir die ganze Nacht. Selbst in unserer kleinen Gemeinde, weitab von den Ereignissen, fiel heute früh der Pastor aus, weil er als Notfallseelsorger nach Duisburg musste.

Ich jedenfalls war froh, wenn es mir zwischen vielen Fehlversuchen gelang, vom Handy aus Kinder, Schwiegervater, Schwägerin... zu benachrichtigen, dass, was sie Schreckliches im Fernsehen sahen und im Radio hörten, nicht Grejazi und mich betraf.

Ich hoffe, es wurden alle lebend gefunden, von denen ich in dieser Nacht gehört habe, dass sie gesucht wurden.

Bevor ich von dem Unglück erfuhr, sah ich Menschen mit dem Aufkleber "Dance Or Die" auf ihren Klamotten.

Wie gesagt, ich krieg's nicht rund.

Mittwoch, Juli 21, 2010

Montag, Juli 12, 2010

Nur mal so...


...weil der Niederrhein sich aktuell nicht entscheiden kann zwischen afrikanischem Steppen- und subtropischem Urwaldklima gibt's heute aus meim' Handy ein Bild, aufgenommen mit Rhônegletscher im Rücken in 2009 - fühlt ihr auch den kühlen Hauch?

Freitag, Juli 09, 2010

Eindeutig verheiratet!

"Also, ich seh' ja nun wirklich jedes Mal, wenn ich im Bad bin, wirklich jedes Mal, wie die Staubschicht auf dem Spiegelschrank immer dicker wird! Die ist echt inzwischen SO (er zeigt mit Daumen und Zeigefinger eine Höhe von etwa vier Zentimetern) hoch. Gut, die Frau ist kleiner als ich, die sieht das vielleicht nicht in der Höhe. Aber das muss die sich doch denken können, dass da oben mal gewischt werden muss!".
"Liebster Bruder, wenn dich die Staubschicht so sehr ärgert, nimm' doch
einfach mal einen feuchten Lappen und wisch' sie selber weg...?!";
"Also nee, DAS seh' ich dann aber auch nicht ein! Außerdem
fasst sie das ja dann wieder als Vorwurf auf".
Vertrackte Kiste.

Dienstag, Juli 06, 2010

Bilder im Kopf

Sonntag. Sonnig, heiß. Die Kinder aus dem Haus, am Bach, im Wald, mit Freunden: ströpen eben. Die Liege unterm Kirschbaum, ein gutes Buch, Kirschen von der Hand in den Mund: RU-HE!

Ein kleines bisschen tut's mir schon leid, dass ich nicht mit Grejazi und unseren Freunden nach Köln zum Christopher-Street-Day mitgefahren bin. Aber trotzdem ist das hier gerade "the best place to be"! Wahrscheinlich hätte die Hitze auf dem Asphalt mich bei diesem 8-km-Spaziergang durch Köln doch irgendwann umgehauen... die ersten Fotos, die ich am Montag dann ansehe, sind trotzdem toll.

Am Abend eine kleine Fahrradtour mit den Kindern zum Biergarten, der Schwiegervater kommt dazu. Nettes Geplauder. Dann:"Also meiner Meinung nach erreichen die doch mit ihren Paraden das genaue Gegenteil - müssen die das denn machen? Die provozieren das doch!"

Einer unserer Freunde, der schon mehrmals mitgegangen ist beim CSD in Köln, schnappte im letzten Jahr den Ausruf einer jugendlichen Zuschauerin auf: "Boah, kuck' dir ma' die Perversen an!" Da machte er einen beherzten Schritt 'raus aus der Parade und knöpfte sich das Mädel vor: "Pass' mal auf, du bist ja noch jung: lern' mal Toleranz!"

Mittwoch, Juni 02, 2010

Gedankenfluss

Eigentlich habe ich diesen Blog AUCH deshalb angefangen, weil er mir helfen kann, meine Gedanken zu sortieren. Und aktuell habe ich sehr den Überblick verloren, weil so viele Dinge zur Entscheidung anstehen, sovieles ungewiss ist. Ich versuch' ja auch immer, ALLES von ALLEN Seiten zu betrachten, damit nur ja kein Aspekt unbetrachtet bleibt. Im Grunde heißt das nix anderes, als dass ich die Kontrolle behalten will.

Vielleicht hat das Leben mir gerade deshalb nun so einen Riesenhaufen Baustellen aufgemacht: damit ich einsehe, dass das nicht möglich ist, immer alles genau vorauszuberechnen und endlich zulasse, dass einige Dinge einfach geschehen.

Ein elendes Gestrampel ist das, alles festzuhalten. Gelernt habe ich allerdings mal, das alles über mir zusammenbrechen und mich unter sich begraben wird, wenn ich es nicht "im Griff" habe. Und die Angst davor, die ist eben noch immer da.

In letzter Zeit höre ich mich aber öfter sagen: "Is' halt' so!" Ein Satz, der sich aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche geschlichen hat?

Entscheidungen stehen an. Und wie immer sehe ich sehr viele Aspekte: solche, die dafür sprechen und solche, die dagegen sprechen. Es passiert mir, dass im Austausch mein Gegenüber sagt: "Mach' das auf keinen Fall SO! Das wäre ein Fehler!" und ich dann plötzlich sicher bin: "Doch, genau so muss ich das machen!"

So ist oft auch das ein guter Rat, was mich bewegt, das Gegenteil zu tun. Denn es bewirkt, dass ich mich entscheide. Und DARUM geht es.

Nicht darum, in Ermangelung einer eigenen Meinung die eines Anderen anzunehmen.

So. Gedanken sortiert. ^^

Sonntag, März 07, 2010

ZÄHNE und andere Körperlichkeiten!

Das kann mich gar nicht kalt lassen, was Ilse und Luisa (Tagebucheintrag vom 06.03.2010 um 15:09:04) über Zähne schreiben!

Ich habe einen Vater, der, so lange ich ihn kenne, nur ein einziges Mal, vor vielleicht 20 oder 30 Jahren, überhaupt eine Arztpraxis betreten hat und das auch nur, weil ihm in seiner Autowerkstatt ein mit Batteriesäure getränktes Stäubchen ins Auge kam. Da hatte er Schmerzen und richtige Angst.

Heute hat er nur noch wenige Zähne im Mund und ist auch nicht kerngesund.

Aber was er nun so nach und nach erzählt, wie es ihm als Kind ergangen ist bei Ärzten, wie seine Eltern damit umgegangen sind, was das für ÜBERGRIFFE und, ja, auch gewissermaßen VERGEWALTIGUNGEN waren - ihr Lieben, ich hätte auch keine Praxis mehr betreten nach solchen Erlebnissen, das könnt ihr mir wirklich glauben!

Schulmediziner, und besonders Zahnärzte, habe ich in letzter Zeit einige erlebt, die meine Empfindung nicht verstehen konnten und rundheraus für Blödsinn erklärt haben.

Ich weiß aber doch, was ich fühle! Ein Weißkittel nach dem andern schießt sich bei mir ins AUS der Unglaubwürdigkeit. Zu viele studierte Ignoranten da draußen, wenn ihr mich fragt!

Eine Zahnarztpraxis, mit der ich zusammenarbeiten kann, habe ich vorläufig gefunden - und ich habe lange gesucht!!! Was meine sonstigen Wehwehchen anbelangt - damit fühle ich mich inzwischen bei einem befreundeten Heilpraktiker sehr gut aufgehoben.

Ich kann nur jedem raten, unter den Ärzten nach MENSCHEN zu suchen und nicht aufzugeben, bis welche gefunden sind.

Jedenfalls gebe ich mich in Zukunft mit nichts weniger zufrieden!

Kein Mensch braucht ein Normgebiss, eine Normfrisur will ja auch keiner (dennoch laufen jede Menge davon herum!?).

Jeder sollte übrigens für den Zahntechniker, der ihm einmal die Dritten formen wird, zumindest ein Frontalfoto des natürlichen Gebisses haben und im günstigsten Fall den letzten Gipsabdruck aufheben.

Denn das gewachsene Gebiss ist zwar nicht perfekt, macht aber zu einem sehr großen Teil das Gesicht aus. Und ein guter Techniker kann das in Farbe und Form reproduzieren. Eine Prothese "von der Stange" verändert den Ausdruck bis zur totalen Entstellung, das seh' ich immer wieder!

Und all' die Kindertränen wegen Schnullerentzug und Daumenverbot, die zählt auch kein Zahnarzt. Meine Devise: Im Zweifel lieber eine Gebisskorrektur als eine verbogene Kinderseele!

Völlig unreflektierte Grüße,
die Kvinna!

Samstag, März 06, 2010

Wenigstens das...

58 Wörter

Speedtest

330 Zeichen, kein Fehler. Wer bietet mehr?

Mittwoch, März 03, 2010

RÄT-SEL!

Was ist ein Keks hinterm Baum?

Ein deutlich komplexeres Rätsel gibt's seit heute bei OISAM DARON! Hilfä! ;)))

Dienstag, März 02, 2010

Gestört...

...war gestern unser Telefon. So nahm ich mir's Handy und wählte mich durch zur magentafarbenen Firma. Selbstredend sprach ich zwecks Vorsortierung meines Anliegens mit einer Maschine (NICHTS scheint so teuer zu sein wie menschliche Arbeitszeit - jedenfalls meiden manche Konzerne diese Kosten wie der Teufel das Weihwasser, scheint's!).

Ich beging den Fehler, die "zwei", die in unsrer Telefonnummer vorkommt, mit "zwo" zu benennen, das verkraftete die Maschinenstimme am andern Ende nicht, also wieder von vorn... schließlich drang ich doch so weit vor, dass unserer Störung per SMS eine "ID-Nummer" zugeordnet wurde. "Schön," dachte ich,"was nützt mir das?".

Es kommt selten vor, dass ich das Festnetztelefon am Vormittag dringend brauche, aber ausgerechnet gestern früh hatte ich sechs oder acht Telefonate auf dem Plan. Also stellte ich mich in der elektronischen Schlange vor dem "nächsten freien Mitarbeiter" an.

Müßig zu erzählen, dass ich dort etwa 40 Minuten verharrte:"Ach, sie haben doch eine Nummer bekommen, wir schicken ihnen eine SMS, sobald die Störung behoben ist!" Aha. Klingeln tat das Festnetztelefon keine zwei Stunden später, Grejazi war's, der da testrief. Die SMS bekam ich am späten Nachmittag...

...und soeben wollte eine freundliche Call-Center-Mitarbeiterin von mir wissen, ob ich zwei, drei Minuten Zeit hätte für einen Fragebogen: "Hatten sie in letzter Zeit Kontakt zu einem Servicemitarbeiter...."

Seufz. Diese Art Kosten zwecks menschlicher Zuwendung könnte der magentafarbene Haufen sich wirklich in den Allerwertesten...

Donnerstag, Februar 25, 2010

Schweiß, Feuer, krachende Gitarren...

...scheint, ich pubertiere grad' nochmal! Egal! Zur Zeit kann dies nicht laut genug sein für mich. Und für die Aberer: an Texten habe ich mir zu Gemüte geführt, 'was zu kriegen war - ich habe nichts, nichts Rechtsradikales gefunden, nicht die Spur davon. Aus berufenem Munde weiß ich, dass Rammstein schon immer wohlweislich die Nähe der Onkelz gemieden hat.
Allerdings: längst nicht alle Texte bringe ich den Kindern zu Gehör. Gefährlich sind die Worte hie und da... mir sind sie freilich gefährlich gut!!!

Montag, Februar 15, 2010

Für die Katz'...

Im Juni wird sie zwölf Jahre alt, die Katze Cleo. Vor ein paar Wochen streifte mich der Gedanke, was sein wird, wenn sie mal nicht mehr da ist. Die Kinder sind mit ihr aufgewachsen. Meine Schwägerin war mit dem Hausbau beschäftigt, als sie die Katz' in ihrem zukünftigen Garten fand. Weil sie selbst eine gehandicapte Katze namens Else hatte, die auf Artgenossen sehr böse reagierte, suchte sie jemanden, der die damals winzig Kleine adoptiert. So kam sie zu uns.
Als Else sehr betagt starb, traute Cleo sich allmählich auch zur Schwägerin nebenan und wurde schnell zur "Teilzeitkatze". Schwager und Schwägerin wollten keine eigene Katze mehr, die Zeit fehlte und der Gedanke, noch einmal soviel Tierarztkosten berappen zu müssen wie für die chronisch kranke Else tat ein Übriges.
Naja, Cleo ist schon "drüben" genauso zu Hause wie bei uns. Futter und ein sauberes Katzenklo kriegt sie da auch. Aber regelmäßige ("Flohzeug", Wurmkur") und außerordentliche Tierarztkosten (Sterilisation, OP wegen abgebrochenem Reißzahn, Antibiotika wegen hohem Fieber aufgrund einer Blasenentzündung, Homöopathie gegen Arthrose) habe ich bezahlt, es ist ja meine Katze.
Einmal meinte meine Schwägerin, ich solle mit der Katze zum Arzt gehen, weil ihre Augen so tränten und ich sprach:"Ich hab' aber keine Lust dazu!", da war sie leicht pikiert. Die Tränerei hat sich nach einigen Tagen von selbst erledigt.
Ehrlich, ich hab' da einen Zwiespalt: zum einen will und kann ich nicht ertragen, dass es meinem Tier schlecht geht, ich tät's im Zweifel auch nicht elend verrecken lassen. Auf der anderen Seite weigere ich mich zu glauben, dass es wirklich gut ist, z.B. bei einer chronischen Erkrankung den Stress regelmäßiger TA-Besuche und täglicher gewaltsamer Medikamentengaben sozusagen noch obendrauf zu packen.
Das kann doch keine lohnenswerte Lebensqualität sein für ein Tier?
Es mag makaber klingen, aber ich weiß, dass es im Zweifel AUCH eine finanzielle Obergrenze gäbe für mich, ohne dass ich sagen kann, wo sie im Abwägensfalle genau läge.
Schwägerin jedenfalls hat für Else damals nicht wenige Hunderter gelassen. Damit sie an einer langen Leine im Garten sitzen konnte. Auf einem Auge blind, stocktaub und schwerst nierenkrank, sehnsüchtig in die Freiheit schauend...
Ja! Und nun ist Cleo krank. Der furchtbare Husten, der meine Schwägerin nächtelang wachhält, den ich nicht bemerkt habe, weil ich die Katz' nachts nicht in meine Hörweite lasse, mit drei Kindern habe ich wohl andere Prioriäten... der Husten jedenfalls beruht, meine Schwägerin wusste das natürlich und hat sich's per Videomitschnitt - in der Praxis hustet das Tier ja nicht - von der Tierärztin bestätigen lassen, auf einem Herzleiden.
Nun kriegt Cleo also Herz- und Entwässerungstabletten und Antibiotika, morgen fährt die Schwägerin nochmal mit ihr zum Arzt. Und ich soll doch nun endlich mal den Zahnstein wegmachen lassen bei meiner Katze, das ist ein übler Entzündungsherd und KANN Ursache sein für solche Geschichten wie diese hier.
Ich mag meine Schwägerin. Wirklich.
Aber ich ärgere mich furchtbar. Ich weiß nur nicht, worüber am meisten.

Sonntag, Februar 07, 2010

....

Ich schieb alles immer vor mir her, aber ich hör damit auf....morgen!

Mittwoch, Januar 20, 2010

Stimmt!

Gestern, mit Grejazis und meinen Kindern im Kino, der Älteste fragt:
"Mama, musst du mehr Eintritt zahlen als wir?"
"Ja, Schatz, muss ich, Erwachsene zahlen mehr", so meine Antwort.
Darauf er, empört:
"Aber das ist doch total unlogisch,"
(sein liebster Satz zur Zeit),
"du guckst doch gar nicht mehr als wir!"

Montag, Januar 11, 2010

Geschlossene Schneedecke

Und dies hab' ich Samstag im Club gehört. Nun versüßt es mir den Montagmoren ;)

Donnerstag, Januar 07, 2010

Diesen witzigen Wanzenclown...


...dessen Name mir gerade entfallen ist, setze ich jetzt mal spontan als "Opener" ins Jahr 2010. Sein Geschlecht wird auch sein Geheimnis bleiben, denn es ist ein "es" von vielleicht drei Millimetern reiner Körperlänge. Als Nymphe, also als Baby, kann der versierteste Insektenforscher nicht sagen, was "es" wohl wird. Freu!